Hintergrundbilder Natur




Getreide Pyramiden Regenwald mit Brücke Wald Regen

 

Naturhintergründe lassen sich auf vielfältige Weise gestalterisch einsetzen. Die Wirkung eines landschaftlichen Panoramas wie das der Alpen, einer einsamen Brücke aus Holz über ein Tal, der Palmen und Orchideen des Regenwalds, der Wiesen der Provence oder der Pyramiden kann kaum negativ auf den darauf Blickenden ausfallen. Verschiedene Aspekte von Naturdarstellungen rufen unterschiedliche Assoziationen und Emotionen hervor: Unbelebte Natur wie Steine, Metall, Wasser, Erdreich und auch Feuer wirken beständig, kräftig, unbezähmbar. Das nimmt ihnen jedoch nichts von ihrer ruhigen Ausstrahlung: Edelsteine und spiegelglatte Seen beispielweise mischen die ersten Aspekte mit Schönheit und Stille. Das gilt sowohl für wilde Landschaften, als auch einen kultivierten Garten mit Lilien, Krokussen, Lavendel und Flieder, eine Plantage mit Kaffee oder ein Feld mit Getreide, eine Mauer mit Blüten und Tulpen oder sogar einen Hippie-Bus mit Regenbogen-Flower-Power und Peace – Zeichen darauf.
Die belebte Natur, also z.B. Bäume und Tiere bringen meist mehr lebendige Unruhe in ein Bild, der Betrachter verliert sich im Bild und kann jedes Detail auskosten.
Meist kombinieren Naturbilder die beiden Aspekte und schaffen eine Komposition aus Bewegung, Stille und Unruhe die den Betrachter in ihren Bann zieht.
Als Hintergrundbild eignen sich Naturdarstellungen deswegen, da sie gleichzeitig Ruhe wie auch Energie ausstrahlen können also sowohl von Unruhe am Arbeitsplatz, als auch von Antriebslosigkeit befreien können. Die Schönheit der Natur ist auch selten eine Geschmacksfrage sondern sagt jedem zu, was dazu führt, dass ein Hintergrund und sein Ersteller sofort sympathisch wirken, Ruhe verstrahlen. Verschiedene Ebenen, das Gras, die Pflanzen, die Blätter und der Wald am Boden, der Himmel, die Wolken, der Regen und das Wetter weit oben bilden oft Raum für weitere Vorstellungen, wie die eines Indianers in der soeben betrachteten Natur, oder dem Nachthimmel über dem „Jungle“ einer Großstadt, der selbst dort Natürlichkeit ausstrahlt.
Je nach Jahreszeit lenkt ein Naturhintergrund von der jetzigen ab oder betont sie: Im Winter weckt frisches Frühlingsgrün die Lust nach Wärme und Licht, die eigentlichen Wetterbedingungen ignorierend. Im Sommer vermittelt das Bild eines herbstlichen Waldes dem Betrachter Ruhe und angenehme Kühle in der einengenden Hitze.
Keine zwei Landschaftsaufnahmen wirken gleich: Höhen und Tiefen, Berge und Täler, Wälder und Wüsten lösen beim Betrachter unterschiedliche Gefühle aus. Deswegen ermöglichen wechselnde Hintergründe von Naturaufnahmen mehr Regungen und Möglichkeiten der Erfahrung im Betrachter. Farben spielen dabei auch eine wichtige Rolle: Frisches Grün von Blättern beruhigt und weckt Lebendigkeit, silbrig-blaues Wasser verspricht Kühle und Entspannung. Exotische Gegenden und Tiere erzeugen in der betrachtenden Person Fernweh und Lust auf Reisen, können aus dem anstrengenden Alltag für eine Weile entführen.
Die Präsenz von Naturhintergründen drängt kniffelige Probleme und Anstrengungen für eine Weile in den Hintergrund und gibt dem Geist die Möglichkeit, Kraft zu sammeln, nachzudenken und sich auszuruhen.